Dutzende Kinder belebten den Platz, der seinem Namen an diesem Morgen voll gerecht wurde. Lehrpersonen und Katechetinnen organisierten, halfen da und dort, um die gut 80 Schülerinnen und Schüler des Dorfschulhauses in die gewünschte Position zu bringen. Die Instrumente der Begleitband standen bereit. Nicht zu übersehen waren die Filmkameras, die das Spektakel aufnehmen sollten. Nicht zu vergessen waren die grosse Zahl von Besucherinnen und Besuchern, die Zeugen wurden, wie eine Idee allmählich Gestalt annahm und sich von der fröhlichen Stimmung anstecken liessen, welche die Kinder auf dem ganzen Platz verbreiteten.
Am Anfang einer Entwicklung steht immer ein Mensch, der spürt, dass da noch mehr geht. Die Idee für dieses Projekt nahm am Küchentisch von Silvia Buob, Kindergärtnerin und Mitarbeiterin der Pfarrei St. Mauritius, ihren Anfang. Aus ihrer Feder stammte der Liedtext zu «Am Frede boue». In dessen Hauptaussage geht es darum, dass eine friedliche Welt möglich ist, wenn die Menschen aufeinander zugehen, miteinander sprechen und sich so akzeptieren, wie sie sind. Die mitreissende Musik dazu komponierte Thomas Buob, Lehrer an der Rottaler Musikschule und freischaffender Musiker. Im Weiteren konnte Bruno Meyer ins Boot geholt werden, der als Primarlehrer im Schulhaus Dorf und als Musiklehrer über einen reichen Erfahrungsschatz bei musikalischen Schulprojekten vorweisen kann. Weiter im Kernteam konnte auf die Mitarbeit von Edith Roth, ebenfalls Primarlehrerin mit Schwerpunkt Musik und Judith Hegglin, Mitarbeiterin der Pfarrei St. Mauritius, gezählt werden. Und schliesslich war da noch die Begleitband, die sich aus drei Lehrern der Musikschule Rottal, Felix Baum (Gitarre), Thomas Buob (Keyboard) und Martial Kuhn (Schlagzeug), zusammensetzte.