Am Anfang standen ändernde Rahmenbedingungen. Aufgrund rückläufiger Anmeldungen fürs Wintersportlager, das traditionsgemäss in der Sportferienwoche Mitte Januar stattfand, wurde das Lager in die Schulzeit und zwar vom 16. bis 20. März, verlegt. Gut 50 Lernende der fünften Primar- bis dritten Sekundarklasse meldeten sich für das diesjährige Lager auf der Melchsee-Frutt an. Zahlenmässig bedeutete dies eine erfreuliche Trendumkehr, waren doch die Anmeldungen in den letzten Jahren deutlich rückläufig. Für die Daheimgebliebenen ergab sich durch die Verlegung des Lagers in die Schulzeit eine besondere Schulwoche, die sich ebenfalls vom «normalen» Unterrichtsprogramm abheben sollte. Für vier Vormittage konnten sich die verbliebenen gut 130 Lernenden für zwei von insgesamt 14 Ateliers anmelden. Ebenfalls in die Projektwoche integriert wurde der traditionelle Wintersporttag, der wahlweise im Schnee auf der Frutt oder als Frühlingswanderung absolviert werden konnte. Auch wettermässig war die Woche für die Buttisholzer ein Glückstreffer, sowohl was die Schneeverhältnisse im Wintersportgebiet als auch das Wetter in den Niederungen des Rottals anbelangte. Schulleiter Martin Koch kann auf eine intensive und gelungene Schulwoche ausserhalb des üblichen Rahmens zurückblicken. Im Moment ist noch offen, ob das neue Konzept die traditionelle Form ablösen soll. Gespannt wartet man bei der Schulleitung auf Reaktionen der Erziehungsberechtigten.