Weisse, trichterförmige Blüten, stachelige Kapselfrüchte und gezähnte Blätter, so kann der Gemeine Stechapfel erkannt werden. Im frühen 17. Jahrhundert von Mittelamerika nach Europa eingeführt, verbreitet sich der Neophyt seit 2005 immer mehr in Europa. In Ländern wie Österreich und Deutschland ist die hochgiftige Pflanze, die an Strassenrändern, auf Äckern und Weiden zu finden ist, schon längstens angekommen. Die Schweiz wurde bislang von einem erhöhten Aufkommen vom Gemeinen Stechapfel verschont. Doch schon 2022 warnte die Zeitung «Schweizer Bauer» vor dem hochinvasiven Nachtschattengewächs, das Tropan-Alkaloide enthält.