Die 150 Teilnehmenden diskutierten am vergangenen Freitag in 16 moderierten Gruppen über drei Fragen: Was läuft gut für die alten Ruswilerinnen und Ruswiler? Was nicht oder: was fehlt? Welche Visionen könnten in den nächsten fünf Jahren verwirklicht werden? Positiv erwähnt wurde sehr vieles, unter anderem die Gesundheitsversorgung, der öffentliche Verkehr, die umfassenden kulturellen und sportlich-gesellschaftlichen Angebote samt Schwimmbad und Generationenplatz, der Besuchsdienst, der Mahlzeitendienst, der Mittagstisch… «Man kann alles haben», gab eine Diskussionsgruppe zu Protokoll. Recht knapp fielen entsprechend in den meisten Gruppen die Antworten beim zweiten Thema aus. Eine Gruppe antwortete auf die Frage: «Was fehlt?» kurz und bündig: «Nichts.»
Trotz allem Positiven: Wünsche und Visionen für die Zukunft haben die älteren Menschen in Ruswil schon. Das zeigte sich im dritten Diskussionsteil, welcher als einziger nach dem Mittagessen mit allen Anwesenden gemeinsam weiterverfolgt wurde, und zwar unter der Leitung von Michael Küng vom Beratungsbüro Inplus Luzern. Unter dem Stichwort «Begegnung und Geselligkeit» wünschten viele die Wiedergeburt des «Café Chrämerhus» auf einem lebendigen Dorfplatz, vielleicht auch eine Buvette auf dem Generationenplatz – beides könnte mit Hilfe von Seniorinnen und Senioren geführt werden. Vermisst werden auch ein Restaurant oder zumindest ein öffentliches WC in Rüediswil.