Ziel ist es, Menschen aus anderen Kulturkreisen im Alltag gezielt zu unterstützen. Im Zentrum stehen sogenannte Schlüsselpersonen: Sie sprechen neben Deutsch mindestens eine weitere Sprache, kennen die lokalen Gegebenheiten und sind mit dem Schweizer Alltag vertraut. Sie sollen Neuzugezogenen kostenlose Begrüssungsgespräche anbieten mit wichtigen Informationen, um sich am neuen Wohnort zurechtzufinden. Dadurch helfen sie diesen bei alltäglichen Fragen – vom Verständnis eines Waschküchenplans über die Begleitung in die Spielgruppe bis hin zur Erklärung der Abfallentsorgung. Koordiniert wird das Projekt ab dem 1. Februar von Luzia Furrer-Blum, die bereits mit 17 Schlüsselpersonen entsprechende Vereinbarungen abschliessen konnte. Finanziert wird das Projekt durch die Gemeinden Wolhusen und Werthenstein sowie durch einen Beitrag des kantonalen Kompetenzzentrums für Integration Fabia. Mit dem Projekt soll das gegenseitige Verständnis zwischen Einheimischen und Zugezogenen nachhaltig gefördert werden.