Die während mehr als einem Jahr durchgeführten Windmessungen hätten gezeigt, dass die vier geplanten Windräder nur knapp wirtschaftlich betrieben werden könnten, teilte die CKW gestern mit. Dies, weil die gemessene Hauptwindrichtung bei den vorgesehenen Standorten zu Windschattenverlusten führe. Darum will das Unternehmen das Projekt redimensionieren. Definitiv fallen gelassen wird der am tiefsten gelegene Windrad-Standort in Richtung Sal/Etzenerle. Weiterverfolgt wird die Planung für den Standort Recketschwandhöchi, wo bereits der Messmasten stand sowie für die beiden Standorte im Gebiet Linde/Obereichig.
Das angepasste Projekt will die CKW in den nächsten Monaten mit den kantonalen Behörden besprechen und weitere Vorabklärungen mit verschiedenen Bundesstellen vornehmen. Bei positiven Ergebnissen ist 2027 eine öffentliche Informationsveranstaltung geplant. Danach soll eine umfassende Umweltverträglichkeitsprüfung starten. Bis zur Realisierung des Windparks Ruswilerberg könnte es noch einige Jahre dauern.