Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana wird auch bei Fasnachtsanlässen in der Region genauer hingeschaut. In den kommenden Wochen finden zahlreiche Partys, Konzerte und Jubiläumsfeste statt – oft in Innenräumen, mit temporären Bauten und aufwendig dekorierten Arealen. Der Brandschutz rückt dabei verstärkt in den Fokus.
Die gesetzlichen Vorgaben galten bereits bisher. Doch Feuerwehren, Gemeinden und Veranstalter berichten von einer gestiegenen Sensibilität. Fluchtwege, maximale Belegungszahlen, geeignetes Dekorationsmaterial und geschultes Personal sind zentrale Punkte, die kontrolliert und teilweise nochmals überprüft werden.
Der «Anzeiger vom Rottal» hat bei Fasnachtsverantwortlichen, Feuerwehr und Behörden nachgefragt, wie sie mit der Situation umgehen. Die Aussagen zeigen: schon bisher wurde das Thema Brandschutz hoch gewichtet. Nach den Ereignissen im Wallis ist die Sensibilität bei allen Beteiligten aber nochmals gestiegen. Appelliert wird dabei auch an die Eigenverantwortung der Besuchenden.